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PPI und Hüftfrakturen: Risiko auf Raucherinnen und Exraucherinnen beschränkt
Eine neue Auswertung der Nurses' Health Study im BMJ zeigt, dass die langfristige Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Osteoporose-assozierte Hüftfrakturen besonders bei Raucherinnen erhöht.
BMJ 2012;344:e372 , Khalili H et al.
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H. pylori: Quadrupeltherapie bald neuer Standard?
Zunehmenden Resistenzen gegen die bei der Eradikation des Helicobacter pylori üblicherweise eingesetzten Antibiotika stellen in vielen Ländern bereits ein erhebliches Problem dar. Eine prospektive klinische Studie verglich das neue LOAD-Quadrupelregime mit der Standard-Tripeltherapie.
Am J Gastroenterol 2011;106:1970–1975 , Basu PP et al.
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GI-Blutungsrisiko unter Aspirin stark von der Dosis abhängig
Die Einnahme von Aspirin gilt als bedeutender Risikofaktor für gastrointestinale Blutungen. Huang und Kollegen haben in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen Dosis, Dauer und Blutungsrisiko genauer analysiert.
Am J Med 2011;124:426-433 , Huang ES et al
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Kardiovaskuläres Risiko bei mit PPI und Aspirin behandelten Patienten
Nach kontroversen Studienresultaten besteht der Verdacht, dass die Einnahme von Protonenpumpenblockern (PPI) die kardioprotektive Wirkung von Clopidogrel nach Stentimplantaton beeinträchtigen könnte. Nun wurde im BMJ eine Studie publiziert, welche eine Interaktion zwischen Aspirin und PPI – auch ohne Clopidogrel – vermuten lässt.
BMJ 2011; 342:d2690 , Charlot M et al
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Laparoskopische Operation versus Esomeprazol bei Reflux (GERD)
GERD-Patienten brauchen eine Therapie, um ihre Symptome langfristig unter Kontrolle zu bekommen. In der im JAMA publizierten LOTUS-Studie haben Galmiche und Kollegen die Langzeiterfolgsrate einer konservativen Therapie mit dem PPI Esomeprazol mit derjenigen der laparoskopischen Antirefluxchirurgie verglichen.
JAMA 2011;305:1969-1977 , Galmiche J-P et al
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Vierer- versus Dreiertherapie zur Helicobacter-Eradikation
Helicobacter pylori ist in den letzten Jahren zunehmend Antibiotika-resistent geworden. Die Autoren einer randomisierten Studie haben die Wirksamkeit einer Vierertherapie zur Eradikation von H. pylori mit dem langjährigen Goldstandard verglichen.
Lancet 2011;377:905-913 , Malfertheiner P et al
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Magendarm-Verträglichkeit von Celecoxib besser als PPI plus NSAR
COX-2 Hemmer einerseits und nicht selektive nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) plus Protonenpumpenblocker (PPI) andererseits sind zwei erwiesenermassen wirksame Therapiestrategien bei Arthrose oder Rheumatoider Arthritis. In der CONDOR-Studie wurde die gastrointestinale Verträglichkeit der beiden Therapien miteinander verglichen.
Lancet 2010;376:173-179 , Chan FK et al
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Helicobacter-Eradikationstherapie bei Eisenmangelanämie
Eine Eisenmangelanämie geht nicht selten mit einer Helicobacter pylori Infektion einher. Die Autoren einer vorzeitig publizierten Metaanalyse haben untersucht, ob die Helicobacter-Eradikationstherapie in Kombination mit der Eisensubstitution einen günstigen Effekt auf den Hb-Verlauf hat.
Scand J Gastroenterol 2010, online Publikation 4. März , Wenzhen Y et al
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Empfehlungen zur Verschreibung von NSAR
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) werden zur Schmerzlinderung sehr häufig eingenommen, die Nebenwirkungen können allerdings beträchtlich sein. In der amerikanischen Grundversorgerzeitschrift „American Familiy Physician“ wurden kürzlich Leitlinien zur Verschreibung von NSAR in der Praxis publiziert.
Am Fam Physician 2009;80:1371-1378 , Risser A et al
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Aspirin nach Ulkusblutung weiter einnehmen oder nicht?
Diese Frage stellt sich bei allen Patienten, welche für die kardiovaskuläre Prävention niedrig dosiert Aspirin einnehmen und eine Blutung eines peptischen Ulkus erleiden. Eine randomisierte Studie hat nun die Folgen einer Weiterverabreichung respektive eines Stopps der Plättchenhemmung durch ASS nach Blutung geprüft.
Ann Intern Med 2010:152:1-9 , Sung JJ et al
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Protonenpumpenhemmer stören Plättchenhemmung nicht
Die Befürchtungen, dass Protonenpumpenhemmer (PPI) durch Interaktion mit Clopidogrel oder Prasugrel deren kardioprotektive Wirksamkeit abschwächen, bestätigte eine im Lancet publizierte Analyse zweier grosser Studien nicht.
Lancet 2009;374:989-997 , O'Donoghue ML et al.
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Famotidin reduziert Risiko für Ulzera unter Aspirin beträchtlich
Aspirin wird in der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention breit eingesetzt. Nebenwirkungen sind peptische Ulzera und Oesophagitiden. In einer randomisierten Studie wurde nun der präventive Effekt von Famotidin auf die Inzidenz dieser Komplikationen untersucht.
Lancet 2009;374:119-125 , Taha AS et al
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Refluxösophagitis: PPIs im Vergleich
Die Autoren einer randomisierten Studie haben vier verschiedene Protonenpumpenblocker (PPI) in Bezug auf ihre Potenz und Geschwindigkeit, Reflux-Symptome zu lindern, untersucht.
World J Gastroenterol 2009;15:990-995 , Zheng RN
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Protonenpumpenblocker erhöhen kurzzeitig Reinfarktrisiko
Die meisten Protonenpumpenblocker (PPI) hemmen den Stoffwechsel von Clopidogrel in seine aktiven Metaboliten. Eine vorzeitig im CMAJ publizierte Fallkontrollstudie hat die möglichen klinischen Auswirkungen dieser Medikamenteninteraktion untersucht.
CMAJ 2009, online Publikation 28. Januar , Juurlink DN et al
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Antacida: Step-up versus Step-down Strategie
Die Therapie mit Antacida bei Dyspepsie in der Grundversorgung ist mit enormen Kosten assoziiert. Eine im Lancet publizierte, randomisierte Studie hat die Kosteneffektivität der Step-up mit derjenigen der Step-down Therapie verglichen.
Lancet 2009;373:215 – 225 , van Marrewijk CJ et al
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Chirurgie versus Medikamente bei Refluxkrankheit
Die Fundoplikatio ist eine Alternative zur medikamentösen Therapie der chronischen gastrooesophagealen Refluxkrankheit (GERD). Grant und Kollegen haben in ihrer im BMJ publizierten Studie den Benefit und die Risiken der laparoskopischen Fundoplikatio bei GERD evaluiert.
BMJ 2008;337:a2664 , Grant AM et al
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Sequentielle Helicobacter Eradikationstherapie hoch effektiv
Behandlungsmisserfolge bei der Helicobacter pylori Eradikation sind bei der Tripeltherapie mit mehr als 20% relativ häufig. Die Autoren einer im American Journal of Gastroenterology publizierten Studie haben die Effektivität einer sequentiellen Eradikationstherapie untersucht.
Am J Gastroenterol 2008;103:2220–2223 , Sánchez-Delgado J et al
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Der Nutzen von Probiotika, eine Review
Probiotika wird eine präventive und therapeutische Wirkung für viele verschiedene Krankheitsbilder zugeschrieben. Die Autoren einer Review haben evaluiert, für welche Indikationen eine gute Evidenz gemäss aktueller Literatur vorliegt.
Am Fam Physician 2008;78:1073-1078 , Kligler B et al
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H. pylori: Mehr Eradikationen mit Sequenztherapie – eine Metaanalyse
Die bisher empfohlene Standardtherapie zur H. pylori-Eradikation bringt in bis zu einem Viertel der Fälle nicht den gewünschten Erfolg. Eine Sequenztherapie könnte gemäss dieser Metaanalyse die Eradikationsrate verbessern.
Ann Intern Med 2008, Early online release am 20 Mai , Jafri NS et al
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Stark erhöhtes GI-Blutungsrisiko bei Kombination von SSRI mit NSAR
Dass die Einnahme von SSRI mit einer gewissen Blutungsneigung im Gastrointestinaltrakt assoziiert ist, ist bekannt. Eine Metaanalyse hat das Blutungsrisiko berechnet, wenn SSRI mit NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) zusammen eingenommen werden.
Aliment Pharmacol Ther 2008;27:31-40 , Loke YK et al
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