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Sie sind hier: News / Journalscreening » Magen-Darm » Funktionelle Beschwerden 19. September 2019
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Ansprechen auf Verhaltenstherapie bei Reizdarm
 
Verhaltenstherapie hat sich bei Patienten mit Reizdarm (IBS) als effektive Massnahme zur Linderung der Beschwerden erwiesen. Blankstein und Kollegen haben in einer kleinen Studie untersucht, wie viele Patienten in welcher Zeit auf die Therapie ansprechen und wie lange der Effekt anhält.

71 Patienten im Alter zwischen 18 und 70 Jahren mit einem mindestens moderat ausgeprägten Reizdarm gemäss Rome II Kriterien nahmen an der Studie teil. Je nach Randomisierung kamen die Patienten entweder auf eine Warteliste als Kontrollgruppe oder erhielten direkt eine Verhaltenstherapie - entweder wöchentlich insgesamt 10 einstündige Sitzungen oder 4 einstündige Sitzungen über 10 Wochen verteilt. Als „Rapid Responder“ (RR) waren Patienten definiert, welche über eine beträchtliche Linderung der Schmerz- und Magendarmsymptome und eine Reduktion im IBS Severity Score (IBSSS) von mindestens 50 Punkten innerhalb von 4 Wochen berichteten.

 

Von allen Patienten waren 30% RR, wobei sich zwischen den beiden Therapiegruppen keine signifikanten Unterschiede zeigten (31% versus 27%). Nach 12 Wochen betrug die Ansprechrate 52%, wobei die RR weniger starke Symptome beklagten, obwohl sie zu Beginn der Studie stärkere Beschwerden angaben als die Nicht-RR (IBSSS 330 versus 275). Bei den RRs konnten 95% ihren Benefit während 3 Monaten erhalten, bei den Nicht-RRs lediglich 28%.

 

Konklusion der Autoren: Ein signifikanter Anteil Patienten mit Reizdarm profitiert bereits innerhalb von 4 Wochen stark von einer Verhaltenstherapie. Bei raschem Ansprechen besteht eine viel grössere Chance für eine langzeitige Wirkung. Die Anzahl Sitzungen scheint eher von untergeordneter Bedeutung zu sein.

 

Link zur Studie


Blankstein U et al Clin Gastroenterol Hepatol. 2010;8:426-432


 


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