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1'819 Patienten in einem Veteranenspital in Kalifornien unterzogen sich von Juli 2003 bis Juni 2004 einer elektiven Koloskopie. Primärer Endpunkt waren Neoplasien (endoskopisches Erscheinungsbild, Lokalisation, Grösse, Histologie und Tiefe der Läsion).
Die Gesamtprävalenz der NP-CRN betrug 9.35% (n=170). In der Subgruppe mit reinen Screeninguntersuchungen waren es 5.84% (n=36), in der Subgruppe mit Nachsorge 15.44% (n=101) und in der Subgruppe mit Symptomen 6.01% (n=33). Die Gesamtprävalenz der NP-CRN mit einem Carcinoma in situ bzw. einem über die Mucosa hinausgehendem Karzinom betrug bei allen koloskopierten Patienten 0.82% (n=15) und in der Subgruppe mit Screening 0.32% (n=2). Das absolute Risiko, dass eine NP-CRN ein Malignom enthält, war um den Faktor 9.78 höher als bei Polypen, und das unabhängig von der Grösse der Läsion. Dieses Risiko war in der Screening-Population um den Faktor 2.01 und in der Subgruppe mit Nachsorge sogar um den Fakor 63.7 erhöht. Die eingesenkten Läsionen wiesen das höchste Risiko auf, nämlich 33%. Nicht-polypoide kolorektale Neoplasien, die ein Malignom enthielten waren meist kleiner im Durchmesser verglichen mit Polypen (im Schnitt 15.9 mm vs. 19.2 mm). Die Untersuchungsdauer änderte sich nicht nennenswert verglichen mit den früheren Kontrollen.
Konklusion der Autoren: In dieser Population amerikanischer Veteranen wurden bei der Routine-Koloskopie häufig nicht-polypoide kolorektale Neoplasien gefunden. Das Risiko, dass solche Läsionen ein Malignom enthalten, war um das fast 10-fache höher als bei Polypen.
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