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In PubMed wurde nach Studien gesucht, welche den Zusammenhang zwischen Rauchen und kolorektalen Adenomen untersuchten.
42 Studien mit insgesamt 15’354 Fällen und 100’011 Kontrollen wurden in die Metaanalyse eingeschlossen. Für aktive Raucher ergab sich ein um den Faktor 2.14 erhöhtes Risiko für Darmpolypen gegenüber Nichtrauchern. Bei Ex-Rauchern war dieses Risiko um den Faktor 1.47 und bei Gelegenheitsrauchern um den Faktor 1.82 höher als bei Nichtrauchern. Diese Assoziation war bei Hochrisikopolypen stärker ausgeprägt als bei Polypen mit niedrigem Entartungsrisiko. In der Dosis-Wirkungsanalyse ergab sich ein Risikoanstieg um 13% pro 10 pack-years.
Konklusion der Autoren: Diese Metaanalyse zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Rauchen und erhöhtem Risiko für Darmpolypen; vor allem scheinen bei Rauchern mehr Hochrisikopolypen zu entstehen.
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