Fr | De
Keine Artikel ausgewählt!     Warenkorb  
Sie sind hier: Home 20. Mai 2012
Suchen
Gastroplattform
Erweiterte Suche
Abklärungen / Diagnostik
Durchfall > 4 Wochen
Prävention/Screening kolorektales Karzinom
Therapien
IBD (Crohn, C. ulcerosa)
Guidelines
Fortbildung
Podcasts
Vorträge Docacademy
News / Journalscreening
Fachliteratursuche
Kongresse / Tagungen
Services / Tools
Klinische Scores
Patientenbroschüren
Um- und Berechnungen
Labor-Normwerte
Dienstleistungen Partner
Links
  Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner

Das Gastroenterologie-Portal für Ärztinnen und Ärzte

 

 

DDW 2011

Highlights Hepatologie und Gastroenterologie vom US-Kongress

mehr >>

 

UEGW 2010

Highlights der Europäischen Gastro-Woche 2010

mehr >>

 

Therapie IBD

Empfehlungen für die Behandlung von M. Crohn und Colitis

mehr >>

 

Abklärung chron. Durchfall

Vorgehen: Basis- und erweiterte Diagnostik

mehr >>

 

News aus der weltweiten Fachliteratur

   Seite 1 von 12  vorhergehende Seite nächste Seite
   
   Artikel 1-20 / 226
   
Probiotika zum Schutz vor Antibiotika-assoziiertem Durchfall
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, deren Aufnahme gesundheitsfördernd sein soll. So sollen sie beispielsweise vor Durchfall als Nebenwirkung einer Antibiotikaeinnahme schützen. Eine Metaanalyse im JAMA untersuchte, ob sich das Risiko einer Antibiotika-assoziierten Diarrhoe mit Probiotika senken lässt.
JAMA 2012;307:1959-1969 , Hempel S et al.

Frühgeborene: Frühe enterale Ernährung erhöht NEK-Risiko nicht
Bisherige Studien konnten für den frühen enteralen Nahrungsbeginn weder ein erhöhtes noch ein vermindertes Risiko für nekrotisierende Enterokolitis (NEK) nachweisen. Eine aktuelle Studie bestätigt die heutigen Empfehlungen zur frühen enteralen Umstellung.
Pediatrics 2012, Online Publikation am 9. April , Leaf A et al. on behalf of the Abnormal Doppler Enteral Prescription Trial Collaborative Group

PPI begünstigen Darminfektionen
Protonenpumpenhemmer (PPI) werden weltweit grosszügig bei Beschwerden im oberen Gastrointestinaltrakt verschrieben. Viele enteropathogenen Keime sind jedoch säureempfindlich, sodass der Wegfall der Säurebarriere das Infektrisiko erhöhen könnte. Ein systematischer Review untersuchte den Zusammenhang zwischen PPI und bakterielle Infektionen durch enteropathogene Keime.
Aliment Pharmacol Ther 2011; 34: 1269–1281 , Bavishi C und Dupont HL

Typ-2-Diabetes: Zwei aktuelle Studien bestätigen Nutzen der bariatrischen Chirurgie
Zwei zeitgleich auf dem Jahrestreffen des American College of Cardiology in Chicago und im N Engl J Med. publizierte Studien zeigen, dass mit der bariatrischen Chirurgie gegenüber der medikamentösen Therapie eine deutlich bessere Blutzuckerkontrolle erzielt wird, die einer Diabetes-Remission entspricht.
N Engl J Med 2012, Online Publikationen am 26. März , Schauer PR et al. und Mingrone G et al.

Koloskopie: Adenektomie senkt Darmkrebssterblichkeit
Die National Polyp Study (NPS) zeigt, dass infolge der Früherkennung und Entfernung von Adenomen eine Reduktion der langfristigen Darmkrebssterblichkeit erreicht werden kann.
N Engl J Med 2012;366:687-696 , Zauber AG et al.

PPI und Hüftfrakturen: Risiko auf Raucherinnen und Exraucherinnen beschränkt
Eine neue Auswertung der Nurses' Health Study im BMJ zeigt, dass die langfristige Einnahme von Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Osteoporose-assozierte Hüftfrakturen besonders bei Raucherinnen erhöht.
BMJ 2012;344:e372 , Khalili H et al.

Bariatrische Chirurgie senkt kardiovaskuläres Risiko
Übergewicht ist ein bekannter kardiovaskulärer Risikofaktor. Der Nutzen der bariatrischen Chirurgie (Magenband, Magen-Bypass, gastroplastische Chirurgie) ist bezüglich Gewichtsreduktion und metabolischen Verbesserungen gut belegt. Eine Schwedische Studie prüfte nun deren Auswirkung auf die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität.
JAMA 2012;307:7-104 , Sjöström L et al.

Eradikation bei funktioneller Dyspepsie?
Helicobacter pylori zählt zu den Hauptverursachern dyspeptischer Beschwerden. Dennoch ist unter Experten umstritten, ob man Patienten mit funktioneller Dyspepsie auf H. pylori screenen und gegebenenfalls eine Eradikation durchführen soll.
Arch Intern Med 2011;171:1929-1936 , Mazzoleni LE et al.

EHEC-Epidemie: Erste Ergebnisse des klinischen EHEC-HUS-Registers
Im Frühsommer 2011 versetzte eine EHEC-Epidemie in Deutschland Forscher und Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft. Nachweislich 54 Menschen starben an der Infektion. Gut ein halbes Jahr nach Ausbruch wurden nun im NEJM die ersten Ergebnisse einer klinischen Studie zum gefährlichen Darmkeim publiziert.
NEJM 2011;365:1771-1780 , Frank C for the HUS Investigation Team

H. pylori: Quadrupeltherapie bald neuer Standard?
Zunehmenden Resistenzen gegen die bei der Eradikation des Helicobacter pylori üblicherweise eingesetzten Antibiotika stellen in vielen Ländern bereits ein erhebliches Problem dar. Eine prospektive klinische Studie verglich das neue LOAD-Quadrupelregime mit der Standard-Tripeltherapie.
Am J Gastroenterol 2011;106:1970–1975 , Basu PP et al.

Krebsprävention: ASS verhindert Darmkrebs bei Patienten mit Lynch-Syndrom
Der Grossteil der verfügbaren klinischen Evidenz spricht für einen chemopräventiven Effekt von Azetylsalizylsäure (ASS) gegen kolorektale (und wahrscheinlich auch anderen) Tumoren. Dennoch kann ASS noch nicht routinemässig zur Krebsprävention empfohlen werden. Dies könnte sich bei Patienten mit Lynch-Syndrom, bei denen eine erbliche Veranlagung für Kolorektalkarzinome besteht, bald ändern.
Lancet 2011, online Publikation am 28 Oktober , Burn J on behalf of the CAPP2 Investigators

Barrett-Ösophagus: Malignomrisiko geringer als bisher angenommen
Der Barrett-Ösophagus gilt als gesicherte Präkanzerose eines Adenokarzinoms im Ösophagus (Barrett-Karzinom). Doch wie hoch ist das Risiko des einzelnen Patienten, ein solches Karzinom zu entwickeln? Dieser Frage ging eine im NEJM publizierte Dänische Kohortenstudie nach.
N Engl J Med 2011;365:1375-1383 , Hvid-Jensen F et al.

Hepatitis C: Response gesteuerte Telaprevir-basierte Dreierkombination verkürzt Therapiedauer
Proteasehmmer können die Therapie der chronischen Hepatitis C verbessern. Mit der neuen Dreierkombination Telaprevir plus Peginterferon plus Ribavirin erreichten etwa zwei Drittel der Patienten ein anhaltendes virologisches Ansprechen - und das beim schwer behandelbaren HCV-Genotyp 1. In der Schweiz wird der HCV-Proteasehemmer Telaprevir voraussichtlich Ende 2011 zugelassen werden.
N Engl J Med 2011;365:1014-1024 , Sherman KE et al.

Akute Cholezystitis früh operieren
Eine akute Cholezystitis sollte wenn möglich innerhalb von 48 Stunden laparoskopisch entfernt werden. Dieses Vorgehen ist sicher und verkürzt den Spitalaufenthalt, wie eine Schweizer Studie mit über 4000 Patienten belegt.
Ann Surgery 2011, online Publikation 24. August , Banz V et al.

Hepatitis C: Telaprevir zur Standardtherapie verbessert Ansprechrate
Die Ansprechrate auf die Standardtherapie Peginterferon/Ribavirin ist bei Patienten mit chronischer Hepatitis C Infektion vom Genotyp 1 unbefriedigend. Jacobson und Kollegen haben untersucht, wie sich der Proteasehemmer Telaprevir auf das virale Ansprechen auswirkt.
N Engl J Med 2011;364:2405-2416 , Jacobson IM et al

Verbesserte Diagnostik der Appendizitis durch CT
Seit es die Multidetektor-Computertomographie (MDCT) gibt, hat die Anwendung dieses bildgebenden Verfahrens zur Appendizitis-Diagnose stark zugenommen. Eine Studie hat die Performance der MDCT zur Diagnose respektive zum Ausschluss einer akuten Appendizitis evaluiert.
Ann Intern Med. 2011;154:789-796 , Pickhardt PJ et al

GI-Blutungsrisiko unter Aspirin stark von der Dosis abhängig
Die Einnahme von Aspirin gilt als bedeutender Risikofaktor für gastrointestinale Blutungen. Huang und Kollegen haben in ihrer Studie den Zusammenhang zwischen Dosis, Dauer und Blutungsrisiko genauer analysiert.
Am J Med 2011;124:426-433 , Huang ES et al

Kardiovaskuläres Risiko bei mit PPI und Aspirin behandelten Patienten
Nach kontroversen Studienresultaten besteht der Verdacht, dass die Einnahme von Protonenpumpenblockern (PPI) die kardioprotektive Wirkung von Clopidogrel nach Stentimplantaton beeinträchtigen könnte. Nun wurde im BMJ eine Studie publiziert, welche eine Interaktion zwischen Aspirin und PPI – auch ohne Clopidogrel – vermuten lässt.
BMJ 2011; 342:d2690 , Charlot M et al

Bei rezidivierenden Bauchschmerzen beim Kind an abdominale Migräne denken
Die abdominale Migräne ist eine Sonderform der Migräne. Typischerweise treten ohne erkennbare Ursache rezidivierende Bauchschmerzen mit vasomotorischen Symptomen, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen auf. Die abdominale Migräne gilt als Vorläufer der klassischen Migräne. Eine Studie ist nun der Frage nach der Häufigkeit der abdominalen Migräne bei Kindern nachgegangen.
Headache 2011;51:707-712 , Carson L et al

Laparoskopische Operation versus Esomeprazol bei Reflux (GERD)
GERD-Patienten brauchen eine Therapie, um ihre Symptome langfristig unter Kontrolle zu bekommen. In der im JAMA publizierten LOTUS-Studie haben Galmiche und Kollegen die Langzeiterfolgsrate einer konservativen Therapie mit dem PPI Esomeprazol mit derjenigen der laparoskopischen Antirefluxchirurgie verglichen.
JAMA 2011;305:1969-1977 , Galmiche J-P et al

 
 Artikel 1-20 / 226    Seite 1 von 12  vorhergehende Seite nächste Seite


 

Ein Expertenteam bürgt für Aktualität und Qualität. Mitglieder sind:

 

- Prof. Ch. Beglinger

  Basel

- Prof. F. Seibold

  Bern

- Prof. G. Rogler

  Zürich

 

Literatursuche andere Fachgebiete

Fachliteratur auf medline.ch screenen und gleich online bestellen

mehr >>

Partner

Unrestricted educational grant by